"1995
erschien das erste der »Gespräche mit Gott«-Buchreihe.
2006 kam das zehnte und letzte Buch der Reihe heraus. In
diesem abschließenden Buch war eine Aufsummierung des
gesamten 3'000-Seiten-Dialogs eingewoben. Ich bemerkte
dies zu der Zeit nicht – dies war in der Tat die
vollständige zusammenstellende Darlegung. Ich war in dem
Augenblick befangen, hatte einfach ein Gespräch. Nur
später dann, als ich das Material von neuem
durchschaute, wurde mir klar, dass diese wenigen Absätze
das jahrzehntlange Gespräch tatsächlich zu einem
Abschluss brachten; dass sie mich mit schlichten,
einfachen, klaren Instruktionen darüber beließen, wie
von hier aus bis zum Ende meines Lebens fortzuschreiten
sei.
Hier jener Teil des abschließenden Dialoges aus dem
Kapitel 27 von »Zuhause in Gott. Über das Leben nach dem
Tode«:
»G.: Der Zweck dieses Gesprächs ist es, dich darüber
gewahr zu machen, was du tust. Du brachtest dein Selbst
in dieses Gespräch hinein, sodass du dein Selbst an
folgendes erinnern konntest: Du erschaffst deine
Realität vermittels der Schwingung, erschaffst sie
vermittels der Energie, die du aussendest.
NUNMEHR KANNST DU SAGEN, DASS DU ALL DIES ZUVOR GEHÖRT
HAST – ABER DASS DU NICHT DEM GEMÄSS HANDELST.
DESWEGEN SAGST DU DIES WEITERHIN DEINEM SELBST IMMER UND
IMMER WIEDER.
N.: Wie würde es „aussehen“, wenn ich „danach handelte“?
Wenn ich es wirklich verstünde und es nicht nötig hätte,
diese Konversation immer und immer wieder zu umrunden
hinsichtlich dessen, von dem ich „denke“, ich wüsste es
bereits – wie würde das aussehen?
G.: Erstens … du würdest nie wieder negative Gedanken in
deinem Geist bewirten.
Zweitens …. Sofern es passiert, dass ein negativer
Gedanke hereinschlüpft, würdest du ihn unverzüglich
heraus setzen. Du würdest absichtlich an etwas anderes
denken. Du würdest einfach deinen Geist hinsichtlich
dessen ändern.
Drittens …. du würdest damit anfangen, nicht bloß zu
verstehen Wer Du Wirklich Bist, sondern dies zu ehren
und zu demonstrieren. Das meint, du würdest dich
bezüglich der Maßgabe deiner eigenen Entwicklung
wegbewegen von dem, was du Weißt, und hinbewegen zu dem,
was du Erfährst.
Viertens … du würdest dich voll und ganz lieben, eben
so, wie du bist.
Fünftens … du würdest jeden anderen voll und ganz
lieben, eben so, wie sie sind.
Sechstens … du würdest das Leben voll und ganz lieben,
so, wie es ist.
Siebtens … du würdest jedem alles vergeben.
Achtens … du würdest nie mehr ein anderes menschliches
Wesen absichtlich verletzen – ob emotional oder
körperlich. Am allerwenigsten würdest du dies je im
Namen Gottes tun.
Neuntens … du würdest niemals mehr den Tod eines Anderen
betrauern, für keinen Augenblick. Du könntest seinen
Verlust betrauern, doch nicht seinen Tod.
Zehntens … du würdest niemals deinen eigenen Tod
fürchten oder betrauern, nicht mal einen Augenblick
lang.
Elftens … du würdest dir dessen gewahr sein, dass alles
Schwingung ist. Alles. Und deswegen würdest du der
Schwingung von allem, was du isst, von allem, was du an
dir trägst, von allem, was du anschaust, liest oder dem
du zuhörst, und, was am bedeutendsten ist, von allem,
was du denkst, sagst und tust, mehr Aufmerksamkeit
schenken.
Zwölftens … du würdest alles, was es braucht, tun, um
dich der Schwingung deiner eigenen Energie und der
Lebensenergie, die du um dich herum schaffst,
anzupassen, sobald du herausfindest, sie befinde sich
nicht in Resonanz mit dem höchsten Wissen, das du über
Wer Du Bist hast, und sie befinde sich nicht in Resonanz
mit der großartigsten Erfahrung dessen, was du dir
möglicherweise vorstellen kannst.«
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Ich weiß - folgten wir diesen einfachen Regeln, so würde
unser Leben transformiert. Dies bildet unter keinen
Umständen die einzige Quelle dieser Weisheit. Im
eigentlichen können große Einsichten in die menschliche
Erfahrung und darin, wie sie besser zu machen ist, in
den Schriften vieler Lehrer und Botschafter und
natürlich in der großen spirituellen Literatur aller
Religionen aufgefunden werden. Doch »Gespräche mit Gott«
ist eine lückenlose Quelle. Sie hat uns all das
überreicht, was wir wirklich nötig haben, um die
kollektive Erfahrung aller Menschen auf diesem Planeten
zu wandeln. Ich hoffe, ihr werdet jedweden, dessen Leben
ihr berührt, an diesen Botschaften teilhaben lassen.
- Neale Donald Walsch
(Auszug aus CWG-Bulletin # 186, deutsche Übersetzung:
Theophil Balz.
Quelle:
http://www.gmg-materialien.de)

